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Corporate Gifts: Das gleiche Logo lässt sich nie zweimal identisch reproduzieren

Die Logoreproduktion variiert je nach Material, Druckmethode und Farbe - Konsistenz über verschiedene Produkte hinweg erfordert Fachwissen und Qualitätskontrolle.

Veröffentlicht: Aktualisiert: 6 min
Corporate Logo Gifts: The Same Logo Doesn't Reproduce the Same Way Twice
Corporate Logo Gifts: The Same Logo Doesn't Reproduce the Same Way Twice

Corporate Gifts: Das gleiche Logo lasst sich nie zweimal identisch reproduzieren

"Bringen Sie einfach das Logo darauf an" klingt nach dem einfachsten Geschenkwunsch uberhaupt, denn das Design selbst steht nicht zur Debatte - es existiert bereits, hat bereits Freigaben erhalten und befindet sich bereits irgendwo in einem Markenordner. Was jedoch selten gefragt wird, ist eine separate, eher technische Frage: Lasst sich diese eine festgelegte Logodatei tatsachlich auf jedem einzelnen Artikel, auf dem sie angebracht werden soll, gut wiedergeben?

Das Logo ist festgelegt. Wo es platziert wird, ist nicht festgelegt.

Eine einzige Logodatei wird in der Regel fur eine gesamte Geschenkbestellung verwendet, die sich auf mehrere wirklich unterschiedliche Artikel und Materialien erstreckt - Stoff, Hartplastik, Metall, Papier. Was auf einem flachen Notizbuchdeckel sauber dargestellt wird, sieht auf besticktem Stoff, einer gewolbten Oberflache eines Trinkgefäßes oder einem kleinen Metallaccessoire nicht automatisch genauso aus. Bei Corporate Gifts mit Firmenlogo wird davon ausgegangen, dass eine einzige Vorlage fur alle Endprodukte gleichermaßen geeignet ist, und genau in dieser Annahme liegt das Risiko.

Diese Annahme lasst sich leicht treffen, da sich das Logo selbst von Artikel zu Artikel nicht andert - dieselbe Datei wird einmal ubergeben, und damit scheint das Problem gelost zu sein. Doch eine Logodatei ist im Grunde nur eine Anweisung, und jedes Material sowie jedes Druckverfahren interpretiert diese Anweisung etwas anders. Eine Vektordatei mit feinen Serifen-Details verhalt sich auf einer flachen Druckoberflache auf eine bestimmte Weise und ganz anders, sobald sie in gestickten Faden wiedergegeben oder in Metall graviert werden muss.

"Einfach" beschreibt die gestalterische Entscheidung - es gibt nichts mehr zu entwerfen. Es beschreibt jedoch nicht die Realitat der Produktion, die je nach Material und verwendetem Druckverfahren erheblich variiert.

Wo es tatsachlich nicht mehr funktioniert

Feine Details in einem Logo konnen vollstandig verloren gehen, sobald es gestickt statt gedruckt wird, da Garn einfach nicht die gleiche Auflosung erreichen kann wie Tinte auf Papier oder bei einem Digitaldruck. Eine Farbe, die auf einem Material korrekt zur Geltung kommt, kann sich auf einem anderen deutlich verandern - Textilfarbe verhalt sich anders als eine Beschichtung auf einer harten Oberflache, selbst wenn fur beide derselbe Farbcode angegeben wird.

Ein Logo, dessen Große fur einen großen Artikel - beispielsweise eine Tragetasche oder einen Notizbuchumschlag - gut geeignet ist, wird fur einen kleineren Artikel so stark verkleinert, dass feine Linien verschwimmen oder sich die Proportionen auf eine Weise verzerren, die bei voller Große nicht sichtbar war. Nehmen wir einen recht gewohnlichen Fall: eine einzige Logodatei, die fur eine gemischte Geschenkbestellung verwendet wird, die Bekleidung, ein Notizbuch und ein kleines Technikzubehor umfasst. Auf der Bekleidung und dem Notizbuch sieht das Logo scharf und prazise aus. Auf dem Technikzubehor erscheint dieselbe Datei hingegen leicht unscharf und mit spurbaren Farbabweichungen, da niemand vor der Produktion der gesamten Charge uberpruft hat, wie dieses spezifische Druckverfahren mit den feineren Details der Datei umgeht.

Nichts davon fallt in der Bestellphase als offensichtlicher Fehler auf. Die Datei erhalt eine einmalige Freigabe in voller Große auf einem Bildschirm - und ein Bildschirm verrat niemandem, wie ein Logo tatsachlich wirkt, wenn es auf einen zwei Zentimeter großen Anstecker komprimiert oder mit einer geringen Stichdichte aufgestickt wird. Die Kluft zwischen "auf dem Bildschirm freigegeben" und "auf dem tatsachlichen Artikel korrekt" ist genau der Punkt, an dem es bei Werbegeschenken mit Firmenlogos am haufigsten unbemerkt zu Fehlern kommt - Bestellung fur Bestellung -, ohne dass jemand den Prozess anpasst, um dies zu erkennen.

Warum es sich hierbei um ein Reproduktionsproblem und nicht um ein Konstruktionsproblem handelt

Das Logo selbst ist selten das eigentliche Problem, das hinter einer enttauschenden Charge von Corporate Gifts mit Firmenlogo steckt. Zum Zeitpunkt der Auftragserteilung handelt es sich in der Regel um eine fertige, bereits mit Freigaben versehene Vorlage, an der niemand mehr etwas anzuzweifeln hat.

Was dabei oft ubersehen wird, ist die Uberprufung, wie sich dieses feststehende Motiv auf jedem einzelnen Artikel, bei jedem Material und bei jedem Druckverfahren, die bei der Bestellung zum Einsatz kommen, verhalt. Jedes Druckverfahren und jedes Material hat seine eigenen Auflosungsgrenzen und sein eigenes Farbverhalten, und eine Logodatei, die noch nie mit einer bestimmten Kombination getestet wurde, ist eine echte Unbekannte - man kann nicht einfach davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist, nur weil sie an anderer Stelle gut aussah.

Was schutzt eigentlich die Reproduktion eines Logos?

Die Losung besteht nicht darin, eine bessere oder einfachere Logodatei in Auftrag zu geben. Es handelt sich vielmehr um einen Prufschritt, bei dem das tatsachliche Logo vor dem Druck einer kompletten Charge mit jedem einzelnen Artikel und jedem Druckverfahren der Bestellung abgeglichen wird, anstatt davon auszugehen, dass eine einzige Freigabe fur alle Formate gilt, in denen das Logo jemals erscheinen wird.

Die Behandlung eines Auftrags mit gemischten Artikeln als mehrere separate Reproduktionsprufungen - eine pro Artikeltyp, nicht als pauschale Prufung fur den gesamten Auftrag - ist das, was tatsachlich eine Abweichung aufdeckt, bevor daraus eine fertige Charge wird. Das Erkennen eines Problems mit der Auflosung oder der Farbe an einer Musterbestellung kostet nur einen Artikel und eine kurze Verzogerung. Wird dasselbe Problem erst nach dem Versand einer kompletten Charge entdeckt, kostet dies erheblich mehr - und die Kosten tragt derjenige, der den Artikel erhalt.

Wie SoMerch ins Bild passt

Eine Reihe von Personalisierungsverfahren - vollfarbiger Digitaldruck, UV-Druck, randloser Sublimationsdruck, Siebdruck, Tampondruck, Lasergravur -, die jeweils fur unterschiedliche Materialien geeignet sind, bedeutet, dass das Druckverfahren gezielt auf den jeweiligen Artikel abgestimmt wird, anstatt ein einziges Verfahren ungeachtet der Eignung pauschal auf alle Artikel anzuwenden. Eine gestufte QA mit Fotofreigaben vor dem Versand gewahrleistet, dass die Logo-Wiedergabe selbstverstandlich fur jeden Artikel einzeln uberpruft wird und nicht einfach als in Ordnung angenommen wird, nur weil die Datei selbst zu einem fruhen Zeitpunkt im Prozess einmal freigegeben wurde.

Noch am selben Tag erstellte Mockups ermoglichen es, ein Logo vor der Freigabe einer kompletten Charge an einem bestimmten Artikel zu testen, wodurch Abweichungen bei Auflosung oder Farbe erkannt werden, solange die Korrektur noch kostengunstig ist. Dies knupft an das umfassendere Problem der Corporate Gifts an und an dasselbe zugrunde liegende Thema, das im Rahmen der Markenidentitatsarbeit im weiteren Sinne behandelt wird - der Unterschied besteht hier in der Wiedergabe auf verschiedenen Artikeln innerhalb einer einzigen Bestellung und nicht in der Konsistenz uber Standorte und Zeitraume hinweg.

Abschluss

Geschenke mit Firmenlogo sind vom Konzept her einfach, in der Umsetzung jedoch durchaus technisch anspruchsvoll. Das Design stellte nie ein Risiko dar - es war bereits lange vor Auftragserteilung fertiggestellt und erhielt Freigaben. Ob es auf dem jeweiligen Artikel, auf dem es tatsachlich angebracht wird, korrekt wiedergegeben wird, ist der Teil, der einer Uberprufung bedarf, und es handelt sich um eine funfminutige Uberprufung, die einem echten Produktionsrisiko entgegenwirkt, und nicht um einen zusatzlichen Schritt, der nur um seiner selbst willen hinzugefugt wird.

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