Siebdruck
Siebdruck ist die klassische Technik für große Bekleidungsauflagen: Er schiebt Farbe pro Farbe durch ein Sieb, also ist der Rüstaufwand real, aber die Stückkosten fallen mit der Menge schnell. Er verwendet Spot-Farben, behandelt dunkle Textilien mit einer Unterlage und gibt die haltbarsten Drucke auf Stoff. Er ist die richtige Wahl für große, einfache, kontrastreiche Designs - nicht für fotorealistische Verläufe.

Was Siebdruck ist
Siebdruck ist das ursprüngliche Arbeitspferd der Bekleidungsbedruckung. Ein Sieb wird mit dem Motiv vorbereitet, Farbe wird durch das Sieb auf den Stoff gepresst, und das Design wird Farbe für Farbe aufgebaut - ein Sieb pro Farbe. Es ist die Technik hinter den meisten klassischen Firmenuniformen: das solide Logo auf der Brust, das Eventshirt, das Team-T-Shirt, bei dem das Design feststeht und die Menge groß ist.
Für SoMerch ist er die Druckwahl, wenn Menge und Einfachheit ihn zur wirtschaftlichen Route machen - die Alternative zu [[digital-transfer|Digitaltransfer]], wenn das Design sich für den Schichtaufbau eignet.
Was Siebdruck gut kann
- Spot-Farben, stark und haltbar. Die Farbe liegt als solide, opake Schicht auf dem Stoff - Drucke, die wiederholtes Waschen und harten Einsatz überleben. Das ist der physisch haltbarste Textildruck.
- Ökonomie bei hoher Menge. Der Aufwand liegt im Rüsten - Siebe werden pro Farbe hergestellt - also belohnt Siebdruck das Volumen. Mit wachsender Auflage fällt der Stückpreis unter alles andere.
- Dunkle Textilien, gehandhabt. Dunkle Textilien bekommen vor den Farbschichten eine Unterlage - das Design liest sich in seinen echten Farben, statt in der Stofffarbe zu versinken.
Wo Siebdruck endet
- Rüsten pro Farbe heißt: viele Farben kosten mehr. Das Design sollte passend sein: solide Spot-Farben, begrenzte Palette, keine fotorealistischen Verläufe. Ein CMYK-Vollfarbfoto ist nicht Siebdrucks Sache - das ist [[digital-transfer|Digitaltransfer]]- oder [[edge-to-edge-sublimation|Sublimations]]-Territorium.
- Der Stoff hat Grenzen. Auf rauen, groben Materialien (etwa beim Druck auf Taschen) geht Detail leichter verloren - dicke Fäden schlucken feine Linien, also muss die Kunst auf solchen Artikeln großzügiger gebaut sein. Auf geprägten oder texturierten Oberflächen gilt dieselbe Großzügigkeit; das Detail, das auf einem glatten T-Shirt sauber steht, kann auf einem rauen nicht überleben. Bei unregelmäßigen oder sehr flauschigen Oberflächen wird das Design pro Artikel bewertet.
Was man schickt
Eine Vektordatei mit dem Motiv pro Farbe getrennt - oder senden Sie die Kunst so, wie sie ist, und wir machen die Vorbereitung. Die Farben werden auf eine Pantone-Referenz (Spot-Farbe) abgestimmt, also zählt die Datei weniger als die Farbspezifikation: Geben Sie uns das Pantone für jede Farbe, der Rest wird im Haus eingerichtet.
Wann man Siebdruck wählt
Wählen Sie Siebdruck, wenn das Design aus soliden Spot-Farben besteht, die Menge groß genug ist, um das Rüsten zu rechtfertigen, und der Druck maximale Haltbarkeit braucht. Uniformprogramme, Eventshirts, Merch für Verteilung und Dauergrößen sind sein Zuhause. Bei kleinen Mengen oder Vollfarb-Design ist [[digital-transfer|Digitaltransfer]] meist die bessere Route.
Standardproduktion rund 8 Werktage. Der 48-Stunden-Express gilt nicht für Siebdruck - der Mehrfach-Siebaufsatz braucht seinen eigenen Zeitplan.
Kurzfassung
Siebdruck ist der klassische, haltbare Textildruck für Volumen: Spot-Farben, ein Sieb pro Farbe, Rüstkosten, die sich in der Masse auszahlen, und eine Unterlage, damit Farben auf dunklem Stoff lesbar sind. Er ist für kräftige, einfache, kontrastreiche Designs - nicht für Fotoverläufe - und dort, wo die Ökonomie einer großen Auflage Sinn zu machen beginnt.